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SUMMARY:LATCHO DIVES 2026 – 4. Leipziger Kulturfestival der Roma und Sinti | Leipzig
DESCRIPTION:LATCHO DIVES ist Romanes\, die Sprache der Roma\, und es bedeutet EIN SCHÖNER TAG. \nDas vielfältige Programm bietet viele schöne Tage mit Konzerte\, Filme\, Lesungen\, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen rund um die Kultur der Roma und Sinti in Sachsen und darüber hinaus. \nDas nächste Kulturfestival „Latcho Dives“ wird vom 30. Mai bis zum 06. Juni 2026 stattfinden. \nDas Programm finden Sie hier. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Dann sag die Wahrheit“ - Perspektiven auf den aktuellen NSU-Prozess | Chemnitz
DESCRIPTION:Am 8. Tag des 2. NSU-Prozesses konfrontierte Gamze Kubaşık\, Tochter des vom NSU ermordeten Mehmet Kubaşık\, die als Zeugin geladene Beate Zschäpe mit den Worten: \n„Dann sag die Wahrheit!“ \nDie meisten der Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem NSU-Komplex\, die die Bundesanwaltschaft gegen namentlich bekannte\, aber nicht in München angeklagte Personen führte\, wurden bereits eingestellt. Dass sie irgendwann wieder aufgenommen werden\, ist unwahrscheinlich. \nDer Prozess gegen Susann E. ist also der erste Prozess gegen eine Person aus dem Unterstützungsnetzwerk des NSU seit dem Münchener NSU-Prozess — voraussichtlich bleibt er aber auch der einzige. \nGemeinsam mit Michalina Boulgarides\, NSU-Watch und Antonia von der Behrens blicken wir auf den aktuellen Prozess in Dresden: Welche Fragen wurden beantwortet? Welche sind noch offen? Was kann von einem solchen Verfahren erwartet werden? \nMichalina Boulgarides ist Tochter des durch den NSU ermordeten Theodoros Boulgarides \nNSU-Watch wird von einem Bündnis aus rund einem Dutzend antifaschistischer und antirassistischer Gruppen und Einzelpersonen aus dem ganzen Bundesgebiet getragen\, die seit über einem Jahrzehnt zum Themenkomplex arbeiten und unter anderem die Prozesse kritische beobachten. \nRechtsanwältin Antonia von der Behrens war eine der Nebenklagevertreter*innen der Familie des am 4. April 2006 vom NSU in Dortmund ermordeten Mehmet Kubaşık im Münchener NSU-Prozess. \nModeration: Dean Ruddock \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Workshop: Souverän reagieren auf menschenfeindliche Äußerungen | Bautzen
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 02.06.2026 | \nKennt ihr das? \n\nRassistische oder extrem rechte Bemerkungen im Alltag oder bei der Arbeit\nUnsicherheit\, wie ihr reagieren sollt\nder Wunsch\, klar Position zu beziehen\n\nUnser Workshop: \n\nvermittelt einen sicheren Umgang mit menschenfeindlichen Aussagen\nklärt wann sich diskutieren lohnt und wann man Grenzen setzen sollte\nanhand praktischer Beispiele und Übungen\n\nFür alle\, die couragiert und reflektiert reagieren wollen. Kein Vorwissen nötig. \nWo:\nSteinhaus\, Steinstraße 37\, 02625 Bautzen \nWann:\n06.06.2026\, 10:00-16:00 Uhr \nAnmeldung: bis zum 02.06.2026 per E-Mail an sophie.moerbe@steinhaus-bautzen.de \n\n\n\n\nDer Workshop finet in Kooperation mit dem Steinhaus Bautzen sowie dem TV Bunt statt. \n\n\n\n\n\n\nDer Ort ist nicht rollstuhlgerecht eingerichtet. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop: Souverän reagieren auf menschenfeindliche Äußerungen | Boxberg
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 04.06.2026 | \nKennt ihr das? \n\nRassistische oder extrem rechte Bemerkungen im Alltag oder bei der Arbeit\nUnsicherheit\, wie ihr reagieren sollt\nder Wunsch\, klar Position zu beziehen\n\nUnser Workshop: \n\nvermittelt einen sicheren Umgang mit menschenfeindlichen Aussagen\nklärt wann sich diskutieren lohnt und wann man Grenzen setzen sollte\nanhand praktischer Beispiele und Übungen\n\nFür alle\, die couragiert und reflektiert reagieren wollen. Kein Vorwissen nötig. \n\n\nWo:\nDer genaue Veranstaltungsort wird nach Anmeldung mitgeteilt. \nWann:\n10.06.2026\, 14:00 Uhr \nAnmeldung: bis zum 04.06.26 per E-Mail an info@wirsindfrida.de \n\n\nDer Workshop finet in Kooperation mit der Fraueninitiative für Demokratie und Alltagsmut statt. \n\n\n\n\nDer Ort ist rollstuhlgerecht eingerichtet. Die Toilette ist nicht barrierefrei. \n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Onlinefachtag: Der lange Schatten des NSU – Behörden\, Betroffene und 15 Jahre Aufarbeitung | digital
DESCRIPTION:Online-Fachtage Rechtsextremismus zu Organisationsstrukturen\, Ideologien und Zielen einer heterogenen Szene  \n\nÜber die Veranstaltung\n\n\n\n\nIm Jahr 2026 jährt sich die Selbstenttarnung des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zum 15. Mal. Zugleich markieren die 25. Todestage von Süleyman Taşköprü und Habil Kılıç sowie die 20. Todestage von Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat einschneidende Daten\, die in besonderer Weise daran erinnern\, dass die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex keine abgeschlossene historische Epoche betrifft. \n\n\n\n\n\nDer NSU steht nicht nur für rassistischen Terror und die Ermordung von zehn Menschen. Die späte Aufdeckung der Serie offenbarte auch gravierende Leerstellen bei der Erkennung rechtsextremistischer Tatmotive und Defizite in der behördenübergreifenden Zusammenarbeit. Vor allem aber verdeutlichte der Komplex\, wie entscheidend ein sensibler\, vorurteilsfreier Umgang mit Opfern und Angehörigen für das Vertrauen in den Rechtsstaat ist. Eine Beschäftigung mit dem NSU darf deshalb weder bei der bloßen Rekonstruktion des Geschehenen stehen bleiben noch sich in rein symbolischer Erinnerung erschöpfen. \nGerade vor dem Hintergrund anhaltender gesellschaftlicher Debatten über rechte Gewalt stellt sich die Frage neu\, was aus dem NSU-Komplex für die professionelle Praxis tatsächlich gelernt wurde. Es geht um die Weiterentwicklung von Ermittlungsstandards\, die Stärkung interkultureller Kompetenzen innerhalb der Polizei und die Frage\, wie rassistische oder rechtsextreme Tatmotivationen frühzeitiger und verlässlicher erkannt werden können. Die Reflexion eigener behördlicher Strukturen und Vorannahmen ist dabei ein fortlaufender Prozess. Dabei gilt es\, nicht nur über Betroffene und Angehörige zu sprechen\, sondern ihre Perspektiven als wesentlichen Baustein für behördliche Lernprozesse ernst zu nehmen. Wie kann der Umgang mit Betroffenen rechter Gewalt sensibler und rechtsstaatlich verlässlicher gestaltet werden? Welche Fortschritte wurden in der polizeilichen Aus- und Fortbildung erzielt und wo besteht weiterhin Handlungsbedarf in der Praxis? Welche Handlungsempfehlungen aus den Untersuchungsausschüssen zu dem Behördenversagen im NSU-Komplex wurden umgesetzt? \nVeranstaltungsadresse:\nOnline über Zoom\, den Link und Informationen zur Nutzung erhalten angemeldete Teilnehmende kurz vor der Veranstaltung \nVeranstalter:\nBundeszentrale für politische Bildung \nZielgruppe:\nMitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden\, kommunalen Verwaltungen\, der Justiz sowie interessiertes Fachpublikum \nAnmeldung:\nTeilnahmegebühr: keine \nNach Absenden Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung. Ihre Anmeldung wird erst wirksam\, wenn Sie vom Veranstalter eine Teilnahmezusage erhalten haben. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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CATEGORIES:Fachtag | Konferenz
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SUMMARY:Offenes Vernetzungstreffen für BIPoC Bildner*innen in Sachsen | Leipzig
DESCRIPTION:Bist du in der politischen Bildungsarbeit tätig und von Rassismus betroffen? Wir laden dich herzlich zu unserem offenen Vernetzungstreffen ein. \nIn einem geschützten Rahmen möchten wir gemeinsam: \n\nErfahrungen teilen: Ein Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung.\nBedarfe sichtbar machen: Perspektiven bündeln und Impulse für die Bildungsarbeit setzen.\nZusammenarbeit gestalten: Gemeinsam erkunden\, welche Formen der Vernetzung uns langfristig stärken.\n\nLasst uns zusammen reflektieren und Visionen für die Zukunft entwickeln. \n\n\nDer Ort ist nicht barrierefrei eingerichtet. Es müssen Stufen gestiegen werden. \nTermine:\nFreitag\, 19.06.26 | ab 16:00 Uhr \nOrt: ZEOK e.V. (Hinterhof)\nKurt-Eisner-Str. 68\, 04275 Leipzig \nAnmeldung:\nmiryam.mahroum@kulturbuero-sachsen.de \n\n\nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem ZEOK e.V. statt und wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Erinnern heißt hinschauen“ – Open-Air-Kino und Filmgespräch: „Einhundertvier“ und „Moria Six“ | Leipzig
DESCRIPTION:Am 20. Juni wird der Leipziger Nikolaikirchhof für einen Tag zum kostenfreien Open-Air-Kino. Anlässlich des Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung bringt das Revolutionale-Projekt der Stiftung Friedliche Revolution die preisgekrönten Dokumentarfilme „Einhundertvier“ von Jonathan Schörnig und „Moria Six“ von Jennifer Mallmann in den öffentlichen Raum und lädt zum Gespräch mit Filmschaffenden über Flucht\, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung ein. \nDer Dokumentarfilm „Einhundertvier“ (Filmbeginn ab 15 Uhr) begleitet die Crew eines zivilen Rettungsschiffes auf dem Mittelmeer während eines Einsatzes\, bei dem 104 Menschen aus akuter Seenot gerettet werden. Der Film zeigt eindrücklich die lebensgefährlichen Bedingungen vieler Fluchtrouten ebenso wie das Engagement von Menschen\, die dort Verantwortung übernehmen\, wo politische Lösungen ausbleiben. \n„Moria Six“ (Filmbeginn ab 18 Uhr) erzählt die Geschichte von sechs jungen Geflüchteten\, die nach dem Brand des Camps Moria auf der griechischen Insel Lesbos unter fragwürdigen Umständen verhaftet und zu langen Haftstrafen verurteilt wurden. Drei der Angeklagten wurden erst im Frühjahr 2025 nach jahrelangen Verfahren freigesprochen. Der Film macht sichtbar\, wie schnell Menschen entrechtet und gesellschaftlich marginalisiert werden können – und stellt Fragen nach Rechtsstaatlichkeit\, Menschenrechten und gesellschaftlicher Ausgrenzung. \nBeide Dokumentarfilme geben den anonymen Zahlen und oft abstrakten Debatten über Migration konkrete Gesichter und Stimmen. Sie lassen die Menschen zu Wort kommen\, die Flucht real erleben und deren Erfahrungen sonst häufig unsichtbar bleiben. \nZwischen den Filmvorführungen führt Moderator Carsten Möller ein Gespräch u. a. mit „Einhundertvier“-Regisseur Jonathan Schörnig. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen während der Dreharbeiten sowie das Spannungsverhältnis zwischen staatlichem Handeln\, individueller Verantwortung und gesellschaftlicher Solidarität. \nDer Veranstaltungsort ist dabei bewusst gewählt: Der Nikolaikirchhof war 1989 ein zentraler Ort der Friedlichen Revolution und Ausgangspunkt gewaltfreier Proteste für Freiheit und demokratische Mitbestimmung. Auch damals spielte das Thema Flucht eine prägende Rolle. Die Veranstaltung schlägt damit eine Brücke zwischen historischen Perspektiven und aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. \nDie Revolutionale ist ein Projekt der Stiftung Friedliche Revolution zur Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements für Menschenrechte\, Demokratie und gesellschaftlichen Wandel. Ziel ist es\, mit der Friedlichen Revolution von 1989 als Basis unserer Werte Akteur*innen aus Zivilgesellschaft\, Kultur und Demokratiearbeit zu vernetzen und internationale Freiheits- und Demokratiebewegungen sichtbar zu machen. \nDiese Maßnahme wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! und mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. \nHinweis: Die Filme werden in deutscher Fassung mit deutscher Volluntertitelung gezeigt. Eintritt ist frei. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Das Playbook der globalen Rechten | digital
DESCRIPTION:Seit einigen Jahren beobachten wir eine zunehmende Vernetzung zwischen Akteuren der extremen Rechten weltweit. Wir lesen immer öfter Medienberichte über Konferenzen oder transnationale Netzwerke\, die immer die gleichen Themen verbreiten: Anti-Immigration\, Antifeminismus\, die Leugnung des Klimawandels und der Kampf gegen den ‚Wokismus‘. Welche Ziele verfolgen diese extrem rechten Netzwerke – global und lokal? Und wie können wir diesen Treibern des weltweiten Rechtsrucks etwas entgegen setzen? Mit Ulli Jentsch\, Research against Global Authoritarianism (ReGA). \nDiese Veranstaltung findet in Kooperation von Zusammen für Demokratie und der Allianz für Rechtssicherheit e.V. statt. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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