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SUMMARY:Gedenken an den Genozid an den Roma und Sinti | Leipzig
DESCRIPTION:Liebe Unterstützer*innen und Freund*innen\,\n\nder 2. August ist der europäische Gedenktag an den Genozid an den Roma und Sinti. In der Nacht des 02.08.1944 ermordeten die Nationalsozialisten die letzten 4.200 in Auschwitz inhaftierten Roma und Sinti. Insgesamt wurden im zweiten Weltkrieg mehr als 500.000 unserer Menschen ermordet.\n\nDen Opfern des Genozids an unseren Menschen wollen wir am 02. August in Leipzig bei einer Kranzniederlegung am Mahnmal “Geschlagener” am Schwanenteich in der Goethestraße und in der Riebeckstraße 63 gemeinsam mit der Stadt Leipzig gedenken. Wie unserer Recherchen der letzten Jahre herausstellten\, war die Riebeckstraße ein zentraler Ort für die Deportation der Leipziger Roma und Sinti.\n\nWir freuen uns wenn Sie/Ihr uns dabei unterstützt.\n\n\nStart:\n15:00-15:30 Uhr: Gedenken und Kranzniederlegung am Mahnmal “Geschlagener” am Schwanenteich in der Goethestraße\nWorte zum Gedenken von Dr. Skadi Jennicke\, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig\, und von Gjulner Sejdi – 1. Vorsitzender von Romano Sumnal – Verband der Roma und Sinti in Sachsen\nMusikalische Begleitung: Smule Seiffert\n\n15:30-16:00 Uhr: Fahrt mit der Straßenbahn oder mit Fahrrädern zur Riebeckstraße 63 – Erinnerungsort ehemalige Städtische Arbeitsanstalt\n\n16:00-17:00 Uhr: Gedenken und Vorstellung der Initiative am Erinnerungsort Riebeckstraße 63\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung und Diskussionsrunde: „Deutschlands Querfront“ mit Tomasz Konicz | Taucha
DESCRIPTION:Einladung zur Lesung und Diskussionsrunde mit Tomasz Konicz zu seinem Buch „Deutschlands Querfront“\nZeit: Freitag\, 9.8.2024\, 18:00 Uhr\nOrt: VHS Nordsachsen\, Dewitzer Str. 33/35\, 04425 Taucha \nQuerfront gehört zu den umkämpften Begriffen. Die Arbeitsdefinition „öffentliche Zusammenarbeit von Linken und Rechten auf einer organisatorischen Ebene“ kommt bei einigen Themen wie „Frieden“ punktuell zusammen. In den letzten Jahren entstehen Gruppen\, deren Erfolgsrezept genau darin besteht. Wir sehen in bestimmten populistischen Neugründungen und Abspaltungen\, Querdenken und Freier „Linke“ eine gefährliche Entwicklung\, die nicht nur die Straßen und Parlamente kosten wird. Autor Tomasz Konicz hat im Mai ein Buch „Deutschlands Querfront“ veröffentlicht. Er bezeichnet das Phänomen als Tranformations-Riemen\, der rechte Ideologie in die Linke und Personal für Rechte mobilisierbar macht. Ein doppelter Verlust.\nWas sind die Ursachen für Querfront? Warum ist sie erfolgreich? Worin liegt ihre Falschheit? \nWir haben Konicz nach Taucha eingeladen und wollen im Anschluss mit euch über die Querfronten in Sachsen diskutieren in Hinblick auf die Montagsdemos und Landtagswahlen. \nOrganisator der Veranstaltung sind SAfT e.V. – Solidarische Alternativen für Taucha und die Antiverschwurbelte Aktion (AvA). Die AvA ist ein bundesweites Aktionsbündnis gegen Verschwörungstheorien. Mit satirischen Demos als Echsenmenschen verkleidet nehmen wir die montäglichen Volksaufstände auf die Schippe. \nTomasz Konicz ist ein deutscher Journalist und Publizist polnischer Herkunft\, der sich intensiv mit den Themen Kapitalismuskritik\, Globalisierung und Klimawandel auseinandersetzt. In seinen Arbeiten analysiert er die ökonomischen und politischen Dynamiken der Gegenwart und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Sein aktuelles Buch „Die Querfront in Deutschland“ erschien 2024 im Selbstverlag. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zusammen stark engagiert – Argumentationsworkshop | Meißen
DESCRIPTION:Liebe (ehrenamtlich) Engagierte und Interessierte\, \nviele von uns kennen es: Eine rechte Äußerung fällt\, und man ist oft erst einmal perplex und weiß nicht\, wie man reagieren kann. Gerade Menschen\, die selbst Migrationsbezüge haben und / oder sich aktiv für eine pluralistische Gesellschaft einsetzen\, sind besonders häufig rechten Anfeindungen ausgesetzt. Wie können wir damit umgehen? \nIm Workshop tauschen wir uns aus und entwickeln gemeinsam Handlungsstrategien für den Umgang mit rechten Äußerungen. Interaktive Übungen und Methoden unterstützen uns\, die eigene Handlungs- und Argumentationssicherheit zu stärken. Das Ziel ist es\, dass sich alle Teilnehmenden im Umgang mit solchen Herausforderungen sicherer fühlen und effektive Strategien zur Hand haben\, um Rassismus und menschenfeindlichen Äußerungen entgegenzutreten. \nDer Workshop richtet sich an (ehrenamtlich) Engagierte und Interessierte. \nAlle sind herzlich eingeladen\, teilzunehmen und gemeinsam an einem respektvollen und toleranten Miteinander im Landkreis Meißen zu arbeiten. \nEine Kooperation zwischen Meißner Stimmen\, Buntes Meißen – Bündnis für Zivilcourage e.V. und dem Projekt „Spot on! Engagement sehen. Strukturen stärken“ des Kulturbüros Dresden e.V. \nAmanda Luna ist Bildungsreferentin in der politischen Bildung und Gesundheitsberaterin und hat mit Schulen\, Universitäten\, Vereinen\, Initiativen und Kommunen auf vielfältigste Weise zusammengearbeitet. In über sechs Jahren konnte sie in diversen Projekten\, Netzwerken und Beratungen auf lokaler\, regionaler und (inter)nationaler Ebene in Deutschland\, den Niederlanden\, Peru\, Mexiko und Brasilien ein enormes Maß an Erfahrung sammeln. Hier hat sie erfolgreiche Konzepte für ein transformatives\, nachhaltiges und sozial integratives Bildungssystem in die Praxis umgesetzt. Sie arbeitet mit partizipativen\, integrativen und machtkritischen Ansätzen sowie einer dekolonialen Perspektive. \nHier könnt ihr mehr über Amanda Luna erfahren: https://amandaluna.net/ \nAnmeldung bis zum 9. August 2024 an: \nNora Zeising (sie/ihr) – Projekt „SpotOn! Engagement sehen. Strukturen stärken“\nnora.zeising@kulturbuero-dresden.de\nKulturbüro Dresden\nSchweizer Str. 32\, 01069 Dresden\nTelefon Büro: 0351 407 662 53 Telefon mobil: 0176 95275796 \nwww.kulturbuero-dresden.de\nhttps://www.instagram.com/kulturbuerodd \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Merkt ihr nischt! – Lesung antifaschistischer Texte | Chemnitz
DESCRIPTION:Zusammengestellt und vorgetragen von Mike Melzer (Bildungsreferent) \n„Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.“ \nSo kommentierte 1952 Bertolt Brecht das Wiedererstarken der Faschisten und Kriegstreiber im Westen Europas. Aber sollte im Angesicht des heutigen ansteigenden Rassismus und Chauvinismus und dem Erstarken von rechtsradikalen Parteien nicht auch an die Menschen erinnert werden\, die sich diesem Wahnsinn entgegenstellten? \nIm Programm werden neben den berühmten Dichtern der 1930er Jahre wie Brecht und Tucholsky auch weniger bekannte Namen wie Jura Soyfer\, Theodor Kramer und Horst Lommer durch ihre Texte zu hören sein. Ebenso entstanden in den Gefängnissen und Konzentrationslagern des Nationalsozialismus Kunstwerke\, welche uns Nachgeborenen nicht nur Erinnerung\, sondern auch Aufruf zum Widerstand sein sollen. Sie beeindrucken tief durch ihre Menschlichkeit und ihren Lebensmut in unmenschlicher Umgebung. \nAuch entstanden auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges und bei den Partisan*innen vor allem Lieder\, welche zum Teil bis heute als Hits bezeichnet werden können. \nDieses Programm will aus allen diesen ein Kaleidoskop formen\, das in vielen Farben strahlt\, und den Zuhörenden damit Mut\, Hoffnung und Zuversicht geben für den Kampf um Freiheit und Frieden. \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nOrt\nSoziokulturelles Zentrum QUER BEET\nRosenplatz 4\n09126 Chemnitz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zschocher und der rechte Rand: Unruhige Straßen - Die Baseballschlägerjahre in Zschocher | Leipzig
DESCRIPTION:Zschocher und der rechte Rand – Gesprächsreihe zur extremen Rechten in der Nachbarschaft \n16.08. – 18.08.2024\, jeweils 18:00 -20:00 Uhr im Lixer e.V. \, Pörstener Straße 9 \n„»Nazi Kiez« vs. weltoffenes Leipzig“ – Ein Gastbeitrag über rechte Raumnahme in Kleinzschocher“ lautet ein Artikel\, der 2019 u.a. im Leipziger Stadtmagazin Kreuzer veröffentlicht wurde. Bei vielen\, die im Stadtteil wohnen\, wird diese Schlagzeile für Verwunderung sorgen. Klar\, im Gegensatz zu den quirligen Nachbarstadtteilen Plagwitz und Schleußig\, ist Zschocher bestimmt etwas konservativer und ruhiger\, von einem „Nazi-Kiez“ zu sprechen scheint jedoch stark übertrieben. Doch wer mit offenen Augen durch die Nachbarschaft läuft\, findet leicht Hinweise auf extrem rechtes Gedankengut. Zum Beispiel Sticker und Graffiti mit rassistischen\, antisemitischen und antidemokratischen Aussagen. Dazu kommen NS-Symbole die mit Edding an Haltestellen geschmiert werden\, Männergruppen die rassistische Lieder in einer vollbesetzten Kneipe anstimmen und teils auch tätliche Angriffe. Auf der Dokumentationsplattform Chronik.LE findet man für Klein– und Großzschocher zahlreiche Einträge. \nAber leben wir wirklich in einem „braunen Kiez“? Darüber möchten wir an drei Abenden mit euch sprechen. Wir haben uns die Aktivitäten und Strategien von Neonazis\, „neuen Rechten“ und Verschwörungsideolog:innen in Zschocher von den 90er bis heute genauer angesehen. Die Ergebnisse unserer Recherche werden wir zu Beginn des Abends mit euch teilen und möchten dann mit euch über eure Wahrnehmung und eure Einschätzung sprechen. Zusätzlich laden wir Expert:innen zum jeweiligen Thema ein\, die ihr mit euren Fragen löchern könnt. Da sich auch die neonazistische Szene seit den 90er Jahren stark verändert hat\, haben wir für jeden Abend einen thematischen Schwerpunkt gesetzt: \n16.08.2024: Unruhige Straßen – Die Baseballschlägerjahre in Zschocher \nNazi Demos\, Sylvester-Krawalle und Hetzjagden. Eine Zeit lang versuchten Neonazis mit aller Kraft den Stadtteil für sich zu reklamieren. Angeführt wurden sie von teils bundesweit vernetzten Kadern. Wir blicken genauer auf die Akteure und Inhalte sowie darauf\, was bis heute davon geblieben ist. \n17.08.2024: Anzug statt Springerstiefel – Die „Neue Rechte“ in Zschocher \nMitte des letzten Jahrzehnts schwappte die Ideologie der Neonazis auch weit in die bürgerliche Mitte hinein. Die extrem rechte Szene wurde zugänglicher und auch die treibenden Kräfte haben sich verändert. Warum die Pressekonferenz der AfD\, zum Rücktritt der damaligen Spitzenkandidatin Frauke Petry\, ausgerechnet in Zschocher stattfand und wieso ein Vordenker der extremen Rechten\, Götz Kubitschek\, ein kleines Musikfestival in Knauthain besuchten\, erfahrt ihr an diesem Abend. \n18.08.2024: Frieden\, Freiheit & Reichsfahne – Die „Coronaproteste“ in Zschocher \nIm Volkspark Kleinzschocher fanden die ersten\, verschwörungsideologischen Versammlung in Leipzig während der Pandemie statt. Die schwer zu fassende Szene der Verschwörungsgläubigen\, Reichsbürge:innen und Antidemokrat:innen ist auch in Zschocher gut verankert. Wie sich das äußert und welche Bedrohungen sich daraus für die Zivilgesellschaft in Zschocher ergeben\, besprechen wir am letzten Abend unserer Gesprächsreihe. \nANTIDISKRIMINIERUNGSREGEL \nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen (einschließlich der AfD Sachsen) angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zschocher und der rechte Rand: Unruhige Straßen - Anzug statt Springerstiefel - Die "Neue Rechte" in Zschocher | Leipzig
DESCRIPTION:Zschocher und der rechte Rand – Gesprächsreihe zur extremen Rechten in der Nachbarschaft \n16.08. – 18.08.2024\, jeweils 18:00 -20:00 Uhr im Lixer e.V. \, Pörstener Straße 9 \n„»Nazi Kiez« vs. weltoffenes Leipzig“ – Ein Gastbeitrag über rechte Raumnahme in Kleinzschocher“ lautet ein Artikel\, der 2019 u.a. im Leipziger Stadtmagazin Kreuzer veröffentlicht wurde. Bei vielen\, die im Stadtteil wohnen\, wird diese Schlagzeile für Verwunderung sorgen. Klar\, im Gegensatz zu den quirligen Nachbarstadtteilen Plagwitz und Schleußig\, ist Zschocher bestimmt etwas konservativer und ruhiger\, von einem „Nazi-Kiez“ zu sprechen scheint jedoch stark übertrieben. Doch wer mit offenen Augen durch die Nachbarschaft läuft\, findet leicht Hinweise auf extrem rechtes Gedankengut. Zum Beispiel Sticker und Graffiti mit rassistischen\, antisemitischen und antidemokratischen Aussagen. Dazu kommen NS-Symbole die mit Edding an Haltestellen geschmiert werden\, Männergruppen die rassistische Lieder in einer vollbesetzten Kneipe anstimmen und teils auch tätliche Angriffe. Auf der Dokumentationsplattform Chronik.LE findet man für Klein– und Großzschocher zahlreiche Einträge. \nAber leben wir wirklich in einem „braunen Kiez“? Darüber möchten wir an drei Abenden mit euch sprechen. Wir haben uns die Aktivitäten und Strategien von Neonazis\, „neuen Rechten“ und Verschwörungsideolog:innen in Zschocher von den 90er bis heute genauer angesehen. Die Ergebnisse unserer Recherche werden wir zu Beginn des Abends mit euch teilen und möchten dann mit euch über eure Wahrnehmung und eure Einschätzung sprechen. Zusätzlich laden wir Expert:innen zum jeweiligen Thema ein\, die ihr mit euren Fragen löchern könnt. Da sich auch die neonazistische Szene seit den 90er Jahren stark verändert hat\, haben wir für jeden Abend einen thematischen Schwerpunkt gesetzt: \n16.08.2024: Unruhige Straßen – Die Baseballschlägerjahre in Zschocher \nNazi Demos\, Sylvester-Krawalle und Hetzjagden. Eine Zeit lang versuchten Neonazis mit aller Kraft den Stadtteil für sich zu reklamieren. Angeführt wurden sie von teils bundesweit vernetzten Kadern. Wir blicken genauer auf die Akteure und Inhalte sowie darauf\, was bis heute davon geblieben ist. \n17.08.2024: Anzug statt Springerstiefel – Die „Neue Rechte“ in Zschocher \nMitte des letzten Jahrzehnts schwappte die Ideologie der Neonazis auch weit in die bürgerliche Mitte hinein. Die extrem rechte Szene wurde zugänglicher und auch die treibenden Kräfte haben sich verändert. Warum die Pressekonferenz der AfD\, zum Rücktritt der damaligen Spitzenkandidatin Frauke Petry\, ausgerechnet in Zschocher stattfand und wieso ein Vordenker der extremen Rechten\, Götz Kubitschek\, ein kleines Musikfestival in Knauthain besuchten\, erfahrt ihr an diesem Abend. \n18.08.2024: Frieden\, Freiheit & Reichsfahne – Die „Coronaproteste“ in Zschocher \nIm Volkspark Kleinzschocher fanden die ersten\, verschwörungsideologischen Versammlung in Leipzig während der Pandemie statt. Die schwer zu fassende Szene der Verschwörungsgläubigen\, Reichsbürge:innen und Antidemokrat:innen ist auch in Zschocher gut verankert. Wie sich das äußert und welche Bedrohungen sich daraus für die Zivilgesellschaft in Zschocher ergeben\, besprechen wir am letzten Abend unserer Gesprächsreihe. \nANTIDISKRIMINIERUNGSREGEL \nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen (einschließlich der AfD Sachsen) angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWeitere Informationen
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DESCRIPTION:Zschocher und der rechte Rand – Gesprächsreihe zur extremen Rechten in der Nachbarschaft \n16.08. – 18.08.2024\, jeweils 18:00 -20:00 Uhr im Lixer e.V. \, Pörstener Straße 9 \n„»Nazi Kiez« vs. weltoffenes Leipzig“ – Ein Gastbeitrag über rechte Raumnahme in Kleinzschocher“ lautet ein Artikel\, der 2019 u.a. im Leipziger Stadtmagazin Kreuzer veröffentlicht wurde. Bei vielen\, die im Stadtteil wohnen\, wird diese Schlagzeile für Verwunderung sorgen. Klar\, im Gegensatz zu den quirligen Nachbarstadtteilen Plagwitz und Schleußig\, ist Zschocher bestimmt etwas konservativer und ruhiger\, von einem „Nazi-Kiez“ zu sprechen scheint jedoch stark übertrieben. Doch wer mit offenen Augen durch die Nachbarschaft läuft\, findet leicht Hinweise auf extrem rechtes Gedankengut. Zum Beispiel Sticker und Graffiti mit rassistischen\, antisemitischen und antidemokratischen Aussagen. Dazu kommen NS-Symbole die mit Edding an Haltestellen geschmiert werden\, Männergruppen die rassistische Lieder in einer vollbesetzten Kneipe anstimmen und teils auch tätliche Angriffe. Auf der Dokumentationsplattform Chronik.LE findet man für Klein– und Großzschocher zahlreiche Einträge. \nAber leben wir wirklich in einem „braunen Kiez“? Darüber möchten wir an drei Abenden mit euch sprechen. Wir haben uns die Aktivitäten und Strategien von Neonazis\, „neuen Rechten“ und Verschwörungsideolog:innen in Zschocher von den 90er bis heute genauer angesehen. Die Ergebnisse unserer Recherche werden wir zu Beginn des Abends mit euch teilen und möchten dann mit euch über eure Wahrnehmung und eure Einschätzung sprechen. Zusätzlich laden wir Expert:innen zum jeweiligen Thema ein\, die ihr mit euren Fragen löchern könnt. Da sich auch die neonazistische Szene seit den 90er Jahren stark verändert hat\, haben wir für jeden Abend einen thematischen Schwerpunkt gesetzt: \n16.08.2024: Unruhige Straßen – Die Baseballschlägerjahre in Zschocher \nNazi Demos\, Sylvester-Krawalle und Hetzjagden. Eine Zeit lang versuchten Neonazis mit aller Kraft den Stadtteil für sich zu reklamieren. Angeführt wurden sie von teils bundesweit vernetzten Kadern. Wir blicken genauer auf die Akteure und Inhalte sowie darauf\, was bis heute davon geblieben ist. \n17.08.2024: Anzug statt Springerstiefel – Die „Neue Rechte“ in Zschocher \nMitte des letzten Jahrzehnts schwappte die Ideologie der Neonazis auch weit in die bürgerliche Mitte hinein. Die extrem rechte Szene wurde zugänglicher und auch die treibenden Kräfte haben sich verändert. Warum die Pressekonferenz der AfD\, zum Rücktritt der damaligen Spitzenkandidatin Frauke Petry\, ausgerechnet in Zschocher stattfand und wieso ein Vordenker der extremen Rechten\, Götz Kubitschek\, ein kleines Musikfestival in Knauthain besuchten\, erfahrt ihr an diesem Abend. \n18.08.2024: Frieden\, Freiheit & Reichsfahne – Die „Coronaproteste“ in Zschocher \nIm Volkspark Kleinzschocher fanden die ersten\, verschwörungsideologischen Versammlung in Leipzig während der Pandemie statt. Die schwer zu fassende Szene der Verschwörungsgläubigen\, Reichsbürge:innen und Antidemokrat:innen ist auch in Zschocher gut verankert. Wie sich das äußert und welche Bedrohungen sich daraus für die Zivilgesellschaft in Zschocher ergeben\, besprechen wir am letzten Abend unserer Gesprächsreihe. \nANTIDISKRIMINIERUNGSREGEL \nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen (einschließlich der AfD Sachsen) angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:OFFENER PROZESS - Ausstellung zum NSU-Komplex | Zwenkau
DESCRIPTION:OFFENER PROZESS – Ausstellung zum NSU-Komplex \nDie Ausstellung OFFENER PROZESS widmet sich dem Thema der Auswirkungen rassistischer Gewalttaten am Beispiel des NSU-Komplexes\, dessen gesellschaftliche Aufarbeitung noch lange nicht abgeschlossen ist. In der Ausstellung wird dabei die Ost-Deutsche Realität\, insbesondere in Sachsen\, zum Ausgangspunkt genommen\, um eine Geschichte des NSUKomplexes zu erzählen\, die von den Migrationsgeschichten und den Kontinuitäten rechter und\nrassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen ausgeht. Mit dem Ansatz eines “lebendigen Erinnerns” rückt sie marginalisierte Perspektiven in den Mittelpunkt. \nNicht selten sind es die Geschichten der Täter:innen des NSU-Komplexes\, die im Mittelpunkt der Narrative stehen. Das Projekt Offener Prozess möchte mit dieser Tradition brechen und stattdessen sowohl Migrationsgeschichten und migrantische Kämpfe\, Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt sowie struktureller und institutioneller Rassismus in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken. \nZiel der Ausstellung ist\, mithilfe der Exponate\, des Methodenhandbuches\, eines mehrsprachigen Vermittlungsteams und eines Diskursprogrammes\, die komplexen Ereignisse des NSU-Prozess für ein breites Publikum zugänglich zu gestalten. Die Ausstellungsarbeiten stehen in den Sprachen Türkisch\, Arabisch\, Englisch und in einfacher Sprache zur Verfügung. Zudem beinhalten die audiovisuellen Arbeiten für blinde Menschen eine Audiodeskription. \n\n\n\nKünstlerische Beiträge von Harun Farocki\, Hito Steyerl\, belit sağ\, Želimir Žilnik\, Ulf Aminde und Forensic Architecture u.a. widmen sich den Lebensrealitäten von Gastarbeiter:innen\, Migrationsgeschichten\, dem Alltag in Deutschland und der rechtsterroristischen Gewalt wie dem Alltagsrassismus. Aktivistische Initiativen erinnern an diejenigen\, die Opfer dieser Gewalt geworden sind und sind die lauten Stimmen derer\, die sich dagegen zur Wehr setzen. Zuhören wird hier als politische Praxis verstanden\, Erinnern als Prozess. Diese Ausstellung fordert auf zum Handeln. Begleitet wird die Ausstellung von einem Vermittlungs- und Diskursprogramm. Zusätzlich können die Inhalte in der Webausstellung\nnachvollzogen werden. Der Ausstellungsraum wird um eine Interaktive Karte sowie einen Chatbot (Messenger-Dienst) erweitert.Die Ausstellung ist entstanden im Rahmen des Projekts Offener Prozess – NSU-Aufarbeitung in Sachsen des ASA-FF e.V. unter Leitung von Hannah Zimmermann und Jörg Buschmann. Ayşe Güleç und Fritz Laszlo Weber entwickelten im Auftrag des Projekts Offener Prozess das künstlerische\, gestalterische und kuratorische Konzept der Ausstellung. Irène Mélix ist verantwortlich für die Ausstellungsproduktion und die Konzeption der Webausstellung. Für das Vermittlungsprogramm sowie die politische Bildungsarbeit im Kontext der Ausstellung sind Ayşe Güleç\, Juliane Phieler und Hannah Zimmermann verantwortlich.\n\n\n\n\n\n\nÖffnungszeiten \nIm Zeitraum vom 24. August bis 6. Oktober ist die Ausstellung im KulturKino zu folgenden Zeiten geöffnet: \n  \n\nmontags 10 bis 14 Uhr\ndienstags 10 bis 14 Uhr\ndonnerstags 15 bis 19 Uhr\n\n\nSowie an den Tagen: \n  \n\nSo\, 01.09.2024 13 bis 15 Uhr\nSo\, 08.09.2024 13 bis 17 Uhr (Tag des offenen Denkmals)\nSo\, 22.09.2024 10 bis 12 Uhr (mit Vermittlung\, Anmeldung notwendig)\nDo\, 03.10.2024 15 bis 17 Uhr (mit Vermittlung\, Anmeldung notwendig)\nSo\, 06.10.2024 13 bis 15 Uhr\n\n\n\n\nVermittlungsangebot für Schulen\n\nSchulklassen und andere interessierte Gruppen haben die Möglichkeit\, die Ausstellung mit einer Vermittlung zu besuchen. Jeweils zwei junge Menschen\, geschult von ASA-FF e.V.\, führen die Gruppe durch die Ausstellung.\nDies dauert 1\,5 bis 2 Stunden.Zur Terminabsprache und für weitere Bildungsangebote nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf:E-Mail: info@kulturkino-zwenkau.de\nTelefon: 034203 – 623 160 \n\n\n\n\nOrt\n\n\n\nHugo-Haase-Straße 9\n04442 Zwenkau
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/offener-prozess-ausstellung-zum-nsu-komplex-zwenkau/
LOCATION:Landkreis Leipzig
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SUMMARY:taz Panter Forum: Was auf dem Spiel steht | Chemnitz & digital
DESCRIPTION:Bei der Landtagswahl am 1. September könnte die rechtsextreme AfD in Sachsen stärkste Kraft werden. Und dann? Wir müssen hinschauen: Welche Agenda verfolgen Rechte? Welche Menschen und Strukturen\, die in Sachsen die Demokratie stärken\, stehen schon jetzt vor immer größer werdenden Herausforderungen? Wie organisiert sich Widerstand gegen antidemokratische Kräfte? Und auf wen kommt es jetzt besonders an? \nGanzes Programm\, Anmeldung & FAQ: taz.de/panterforen \n \n\nEintritt kostenlos | Anmeldung notwendig | Einlass ab 9.30 Uhr\n·Bühnenpodien | Küchentischgespräche | Raum für Austausch und Vernetzung\n\nZu Gast: die demokratischen Spitzenkandidatinnen für den sächsischen Landtag | Michael Nattke vom Kulturbüro Sachsen e.V.\, Autor und Aktivist Jakob Springfeld\, Jule Nagel von der Linkspartei\, Kulturwissenschaftlerin Frauke Wetzel\, Özcan Karadeniz\, Referent für politische Bildungsarbeit und viele mehr \nAb 18 Uhr kürt die taz Panter Stiftung eine Initiative aus Sachsen mit dem mit 5.000 € dotierten Panter Preis für ihr soziales Engagement. Nominiert sind das Küchenkollektiv Calzone Rivoluzione – Pizza gegen Rechts\, das Empowerment-Projekt für Mädchen SISTERS*\, Donata Porstmann von den Omas gegen Rechts in Döbeln sowie das Blaskapellen-Kollektiv Banda Comunale.  \nAusklang mit Live-Musik von DJane Izzy und Getränken \nOrt\nWeltecho Chemnitz\nAnnaberger Straße 24\nChemnitz\, 09111  \nProgramm\nWeitere Informationen
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LOCATION:Stadt Chemnitz
CATEGORIES:Podium | Gespräch,Seminar | Workshop
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