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SUMMARY:Der Mord an Patrick Thürmer und anderen Punks in Deutschland seit 1990 | Leipzig
DESCRIPTION:Vortrag mit Jan Sobe\nLesung @ naTo Saal\nFr 02.10 19:30\nEinlass: 19:00 \nKein Vergeben! Kein Vergessen!\nAm 02. Oktober 1999 wird der erst 17-jährige Patrick Thürmer ermordet. Er befindet sich auf dem Heimweg von einem Punk-Konzert\, das im sächsischen Hohenstein-Ernstthal stattgefunden hat\, als ihn drei Neonazis überfallen und brutal zusammenschlagen\, so dass er nur wenige Stunden später seinen zahlreichen Verletzungen im Krankenhaus erliegt. Patrick ist einer von mindestens zehn Punks\, die seit 1990 in Deutschland von Neonazis ermordet worden sind\, weil sie nicht in deren ausgrenzend-diskriminierendes Weltbild gepasst haben. \nDer Vortrag gibt einen Überblick über eben jene zehn rechten Mordfälle. Daran anknüpfend wird der Tathergang des Mordes an Patrick Thürmer sowie die damit verbundenen Konsequenzen beleuchtet\, wie antifaschistische Strukturen\, die Polizei sowie die Öffentlichkeit mit eben jener Tat umgegangen sind. Abschließend werden anhand des Gedenkens an Patrick Thürmer verschiedene Möglichkeiten vorgestellt\, wie ein würdevolles Erinnern an die Opfer rechter Gewalt organisiert und umgesetzt werden kann. \nEintritt: frei \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gefühlssache Politik? – Wie Psychologie unsere politischen Entscheidungen prägt | Dresden
DESCRIPTION:Mit welchem Gefühl geben wir unsere Stimme ab? Mit Enttäuschung? Mit dem Gefühl\, nicht gehört oder nicht gesehen zu werden? Oder mit der Hoffnung\, etwas verändern zu können? Entscheidend:  Gefühle! \n\n\nGefühle beeinflussen\, was wir wahrnehmen\, wem wir vertrauen und welche Botschaften uns erreichen. Rechtsextreme Parteien sprechen gezielt Emotionen wie Wut\, Angst\, Abgrenzung und Zugehörigkeit an. Psychologische Mechanismen spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie prägen unsere Wahrnehmung und beeinflussen\, wie wir politische Botschaften bewerten – und letztlich auch\, für wen wir uns entscheiden. Wie können wir es dennoch schaffen im Gespräch zu bleiben\, wenn Meinungen zunehmend auseinanderdriften? \nWann:\n07.10.2026\,  18:00 Uhr \nWo:\nRobotron Kantine Dresden \nUnsere Redner:innen\nProf.in Dr. Eva Walther\, Sozialpsychologie\, Universität Trier \nPD Steffen Kailitz\, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung \nRobert Ritter\, Arbeitsgruppe „Demokratie unter Druck“ \nModeration:\nFriedemann Brause\, Sächsische Landeszentrale für politische Bildung \nZur Reihe\nDemokratie unter Druck (2026/2027) \nDie Demokratie ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft – doch sie steht zunehmend unter Druck. Polarisierung\, Desinformation\, der Verlust des Vertrauens in Institutionen sowie antidemokratische Tendenzen stellen sie vor immense Herausforderungen. Mit der TUD Lectures-Reihe „Demokratie unter Druck“\, die im Oktober 2026 startet\, soll ein interdisziplinärer Dialog angestoßen werden\, um diese Entwicklungen zu beleuchten. Die TUD Lectures\, die gemeinsam von der Arbeitsgruppe „Gemeinsam für Demokratie“ der Fakultät Psychologie\, dem Centrum für Demographie und Diversität (CDD) sowie dem Dezernat Universitätskultur und dem Podcastformat YOU ASK we explain organisiert wird\, bringt Expert:innen aus verschiedensten Disziplinen wie Psychologie\, Politikwissenschaft\, Soziologie\, Kommunikationswissenschaft und anderen Disziplinen zusammen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Demokratie unter Druck – Expertise Ost | Leipzig
DESCRIPTION:In Ostdeutschland gibt es neben großen Herausforderungen auch viel Erfahrung im Umgang mit rechtsextremen Akteur*innen und im Aufbau resilienter demokratischer Strukturen. Diese Expertise soll bei dem Fachtag sichtbar gemacht und wertgeschätzt werden. Gleichzeitig möchten wir schauen\, welche Erfahrungen und Wissensbestände an Kolleg*innen in Westdeutschland weitergegeben werden können. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Welche Strategien\, Bündnisse und Strukturen haben sich bewährt? Wie können demokratische Strukturen frühzeitig abgesichert und resilient aufgebaut werden? Welche Erfahrungen aus Ostdeutschland sind nach Westdeutschland übertragbar und wo liegen Unterschiede? \nBeim Fachtag liegt der Fokus auf konkreten gemeinsamen Handlungsstrategien sowie der Stärkung überregionaler Bündnisse und gelebter Solidarität. \nDie Veranstaltung wird organisiert vom Fokushub Weltgesellschaftlicher Zusammenhalt\, Demokratie\, Rechtsstaatlichkeit\, Frieden und Globale Solidarität. \nAblauf:\n12:30 – 13:00 Uhr: ANKOMMEN | Einchecken\, Kennenlernen\, Begrüßung \n13:00 – 14:15 Uhr: VERSTEHEN | Zur aktuellen Lage: Politischer und zivilgesellschaftlicher Status Quo in Ost-Deutschland \n\nZivilgesellschaft in Ost-Deutschland verstehen – eine strukturelle Einordnung / Eine-Welt Netzwerk Thüringen e.V.\nAngriffe auf migrantische Strukturen\, Rechtsruck sowie Strategien für Handlungsfähigkeit\, Schutz und Solidarität / DaMOst e.V.\n\n14:15 – 15:00 Uhr: ZUHÖREN | Demokratische Resilienz und Strategien gegenüber anti-demokratischen Aktivitäten in Ost-Deutschland \nostdeutsche Akteur:innen und Orte geben Einblicke:   \n\nNetzwerk Demokratische Kultur e.V.\, Wurzen (Sachsen)\nKampagne Zusammen bewegen – für ein solidarisches Mecklenburg-Vorpommern\nKulturbüro Sachsen e.V.\n\n15:00 – 15:30 Uhr: Pause \n15:30 – 16:45 Uhr: VERTIEFEN | Gesprächsrunden in Kleingruppen \nmit den Speaker:innen von DaMOst\, NDK Wurzen\, Zusammen bewegen und Kulturbüro Sachsen \n16:45 – 17:00 Uhr: Pause \n17:00 – 18:30 Uhr: WEITERDENKEN | Workshop \nWie können wir die Expertise Ost in anderen Bundesländern weitertragen? Wie können wir Synergien\, Verabredungen und Verbindlichkeiten schaffen? \n18:30 – 19:00 Uhr: VERNETZEN | Wrap-Up und Ausblick \nab 19 Uhr: gemeinsamer Ausklang \nHinweis zur Barrierefreiheit:\nDie VDI GaraGe ist barrierefrei zugänglich. Falls es spezifische Bedarfe gibt (#Gebärdensprache #technische Hilfsmittel)\, lasst es uns bitte frühzeitig wissen. Bitte habt Verständnis dafür\, dass wir nicht alle Wünsche umsetzen können\, aber wir setzen uns dafür ein\, Lösungen zu finden. \nReferent*innen:\nDas Eine Welt Netzwerk Thüringen e. V. (EWNT) bringt global nachhaltige Entwicklung nach Thüringen. Zwei Themen haben sich in den letzten Jahren zu zentralen Pfeilern unserer Arbeit entwickelt: die entwicklungspolitische Inlandsarbeit und ihre Bedeutung für die Demokratie sowie die nachhaltige und demokratische Gestaltung des digitalen Raums. \nDaMOst e.V. – Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland bündelt migrantische Perspektiven in Ostdeutschland und vertritt u.a. LASMO (Landesverband Sächsischer Migrant *innenorganisationen e.V.) in Sachsen. Keerthana Kuperan und Ayman Qasarwa sprechen über Angriffe auf migrantische Strukturen\, Rechtsruck sowie Strategien für Handlungsfähigkeit\, Schutz sowie Solidarität. \nDas Netzwerk für Demokratische Kultur (NDK e.V.) stärkt demokratisches Engagement\, Solidarität\, Mitbestimmung und Nachhaltigkeit. Mit Bildungsarbeit\, Kultur\, Vernetzung und Begegnung fördern wir eine aktive Zivilgesellschaft und sind mit unserem Haus „D5“ am Domplatz in Wurzen ein offener und diskriminierungssensibler Raum für alle. Referent des NDK e.V.: Ludwig Henne. \nDie Kampagne Zusammen bewegen steht für gegenseitige Unterstützung\, Begegnung\, Gerechtigkeit und Vielfalt und ist ein überparteilicher zivilgesellschaftlicher Zusammenschluss aus hunderten engagierten Köpfen\, Vereinen und Sozialverbänden aus Mecklenburg-Vorpommern. Als landesweites Netzwerk bündelt Zusammen bewegen Kräfte\, um sichtbare Veränderungen anzustoßen\, Räume für Begegnung zu schaffen und echte Gemeinschaft zu fördern. \nDas Kulturbüro Sachsen e.V. berät seit 2001 lokale Vereine\, Jugendinitiativen\, Kirchgemeinden\, Netzwerke\, Unternehmen sowie Kommunalpolitik und -verwaltung in Sachsen mit dem Ziel\, rechtsextremistischen Strukturen eine aktive demokratische Zivilgesellschaft entgegenzusetzen.  Die Mobilen Beratungsteams unterstützen dabei sachsenweit in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus\, Rassismus\, Antisemitismus und anderen Ungleichwertigkeitsvorstellungen und stärken eine demokratische Alltagskultur. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Fachtag: Das Land tickt anders...Impulse für Kleinstädte und den ländlichen Raum | Leisnig
DESCRIPTION:Fachtag für Bürgermeister*innen\, Verwaltungsmitarbeitende sowie haupt- oder ehrenamtlich Engagierte in Kleinstädten \n\n\nMehr als die Hälfte der sächsischen Bevölkerung lebt in Kleinstädten oder in ländlichen Regionen. Verschiedene Untersuchungen zeigen\, dass die Zufriedenheit der Menschen mit der Demokratie entscheidend davon abhängig ist\, wie sie vor Ort Demokratie und Verwaltung erleben. In der letzten Zeit waren Kleinstädte und der ländliche Raum auch Austragungsort für Konflikte. Sei es wegen des Baus von Windkraftanlagen\, der Auseinandersetzung mit Rechtsextremen oder wegen des Zuzugs von Migrant*innen. Zugleich entstanden auch neue vielversprechende Ansätze für das Miteinander Reden\, das gemeinsame Gestalten oder das Begegnen. \nDie CRI – Civic Research & Innovation gGmbH ist ein gemeinnütziges Unternehmen aus Jena und Leipzig. Mit dem Projekt „Lokale Allianzen und Gemeindekümmernde in Sachsen“ haben wir es uns zur Aufgabe gemacht\, Bürgermeister*innen sowie haupt- oder ehrenamtliche Engagierte aus Kleinstädten zu unterstützen. Wir analysieren Gefahren oder Bedrohungen durch antidemokratische Kräfte\, wir identifizieren vorhandene Potenziale oder Ressourcen in den Städten und wir probieren vor Ort innovative Bildungs- oder Dialogformate aus. \nZum Ende unseres zweijährigen Projekts in Sachsen laden wir zu einem Fachtag in die Stadt Leisnig ein. Es erwartet Sie und euch ein vielfältiges Programm\, das viel Zeit für Austausch\, Gespräche und gemeinsames Ideen-Entwickeln lässt. \n\n\nProgramm:\n\n\n9:30 Uhr \nAnkommen mit Tee und Kaffee \n10:00 Uhr \nBegrüßung durch Benjamin Winkler\, regionaler Leiter der CRI gGmbH \n10:10 Uhr \nGrußworte Carsten Graf\, Bürgermeister der Stadt Leisnig \n\n\n10:30 bis 12:00 Uhr\nErste Workshoprunde: \nA Workshop zum Thema Neutralität und Verwaltung mit dem Verein Verwaltung für Demokratie e.V.\nReferentin: Henrike Arlt \nBeschreibung folgt. \nB Kommunale Strategien im Umgang mit Rechtsextremismus – Das Beispiel des Landkreises Sonneberg\nReferent: Filip Heinlein \nBeschreibung folgt. \nC Aufsuchende Politische Bildung – Volkshochschule Zwickau und CRI zeigen\, wie es gehen kann\nReferenten: Marco Sciretta (VHS) und Benjamin Winkler (CRI) \nBeschreibung folgt. \nD Erfahrungen mit Bürgerräten aus Mecklenburg-Vorpommern\nReferentin: Uta Rüchel\, Initiative Zukunftshandeln MV \nBeschreibung folgt. \n\n\n12:00 bis 12:45\nMittagessen \n\n\n12:45 bis 13:15 Uhr \nGalerierundgang zum Kennenlernen verschiedener innovativer Formate aus Ostdeutschland: \n– Begegnungsstätte Zwönitz Miteinander e.V. (Sachsen) \n– ROWI Labor (Zukunftslabor Rodewisch) (Sachsen) \n– Kulturbahnhof Leisnig (Sachsen) \n– Bürgerrat Röbel (Mecklenburg-Vorpommern) \n– Kinderbürgermeister Thalheim (Sachsen) \n– Fredersdorf – Gewinner des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ (Brandenburg) \n– Bunte Perlen Waldheim (Sachsen) \n\n\n13:15 bis 14:45 Uhr\nZweite Workshoprunde \n\n\n15:00 bis 15:20 Uhr \nVorstellung der Studie “Stadt\, Land\, Unterschiede…” sowie weiterer empirischer Ergebnisse \nReferent: Dominik Hirndorf\, Konrad-Adenauer-Stiftung \n\n\n15:30 bis 16:00 Uhr \nAbschluss-Podium: \n“Das Land ticket anders…Ansätze für den ländlichen Raum” \nTeilnehmende: \n– Carsten Graf\, Bürgermeister der Stadt Leisnig (angefragt) \n– Uta Rüchel\, Initiative Zukunfthandeln MV \n– Dominik Hirndorf\, Konrad-Adenauer-Stiftung \nModeration: Benjamin Winkler\, CRI gGmbH \n\n\nAb 16:00 Uhr \nAbschluss\, Feedback und Verabschiedung \n\n\nInformationen zur Anmeldung:\n\n\nBitte melden Sie sich für den Fachtag ausschließlich über das Portal Eveeno an. Hier können Sie Ihre Auswahl für die beiden Workshoprunden treffen. Zudem finden Sie Informationen zur Anreise. \nRückfragen zum Fachtag beantworten wir Ihnen gern unter Tel. 0151 420 601 26. \nMail: gemeindekuemmernde@cri.ong \nInternet: www.cri.ong \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Jetzt in Sachsen: 15 Jahre nach der Selbstenttarnung | Zwickau
DESCRIPTION:15 Jahre nach der Selbstenttarnung\nWie steht es um die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex? \n15 Jahre lang haben sich Betroffene und Engagierte für eine breite Aufarbeitung des NSU-Komplexes eingesetzt. Doch noch immer zeigt sich\, wie umkämpft Erinnerung ist. Zivilgesellschaftliche Initiativen arbeiten für eine opferzentrierte Gedenkkultur – trotz prekärer Bedingungen und rechter Anfeindungen. Was wurde bisher erreicht? Wie kann das Gedenken auch in Zukunft Handlungskraft entfalten? \nBeteiligte:\nChristian Gesellmann (Freier Journalist und Autor)\nBarbara John (Ombudsfrau der Bundesregierung)\nDr. Piotr Kocyba (EFBI)\nKatja Meier (MdL\, Bündnis 90 / Die Grünen) \nModeration:\nManuela Müller (Freie Presse) \nDatum: 29. Oktober 2026\nUhrzeit: 18:00 Uhr\nOrt: Foyer im Gewandhaus Zwickau\, Hauptmarkt\, 08056 Zwickau \nIn Kooperation mit dem Theater Plauen-Zwickau / Kein Schlusstrich! \nWeitere Informationen
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