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SUMMARY:Fachtag: „Zusammen wirksam sein! Menschenfeindlichkeit an Schule begegnen“ | Bautzen
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 21.10.2026 | \nFür Schulleitungen\, Lehrkräfte\, Schulsozialarbeiter_innen und weitere pädagogische Fachkräfte in Schulen – am Mittwoch\, 04.11.2026 8:30–15:30 Uhr in Bautzen. \n\nDiskriminierung\, Hass und Hetze begegnen uns auch in der Schule und stellen pädagogische Fachkräfte vor vielfältige Herausforderungen. Du fragst dich\, was du gegen diskriminierende oder demokratiefeindliche Handlungen tun kannst? Wie du angemessen reagierst? Wie Betroffene geschützt und die Schulgemeinschaft unterstützt werden kann? Und wie solche Vorfälle langfristig vermieden werden können? \nIm Mittelpunkt des Fachtags steht die Frage\, wie ihr als pädagogische Fachkräfte gemeinsam handlungsfähig bleibt\, euch gegenseitig stärkt und wirksame Strategien im Umgang mit herausfordernden Situationen entwickelt. \n\n\nProgramm\n\n\n\n\n08:30 Uhr\nAnkunft und Anmeldung\n\n\n09:00 Uhr\nBegrüßung und Einstieg\n\n\n09:15 Uhr\nImpulsvortrag\n\n\n09:45 Uhr\nFachaustausch\n\n\n10:45 Uhr\nVernetzungsphase\n\n\n11:15 Uhr\nWorkshops (inkl. Mittagpause)\n\n\n15:15 Uhr\nGemeinsamer Abschluss\n\n\n\n\n\n\nImpulsvortrag\nVerbreitung demokratiefeindlicher Haltungen unter Kindern und Jugendlichen – Handlungsoptionen für die Schule\nReferent_innen: Mobile Beratung für Schulen\, NDC Sachsen \nIm einführenden Vortrag bündeln wir unser Erfahrungswissen aus der Mobilen Beratung für Schulen. Wir gehen der Frage nach\, welche Faktoren bei der Verbreitung menschenfeindlicher und antidemokratischer Haltungen unter Kindern und Jugendlichen eine Rolle spielen. Wir beleuchten\, wie sich diese auf Schulen und die Situation im Klassenraum auswirkt. Abschließend erhaltet ihr Impulse für eure pädagogische Arbeit und wie ihr trotz aller Hürden im Schulalltag zusammen wirksam seid. \n\n\nFachaustausch\nSituation an euren Schulen\nGemeinsam reflektieren und bearbeiten wir die Herausforderungen\, die euch im Schulalltag im Themenfeld Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit begegnen. Wir sammeln und diskutieren Beispiele für Best Practice aus eurer Berufspraxis. \nWorkshops\nWorkshop 1: Fallbesprechung aus eurer Praxis\nReferent_innen: Schulberater_innen\, NDC Sachsen \nIn diesem Workshop schauen wir auf die Situation an eurer Schule: Wo seid ihr mit Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit konfrontiert? Welche Unsicherheiten oder Konflikte kommen dabei auf? \nGemeinsam mit anderen Fachkräften erarbeitet ihr Handlungsoptionen im Umgang mit diesen Herausforderungen und könnt von Erfahrungen aus anderen Schulen profitieren. Wir bieten euch ergänzende Fachimpulse für pädagogische Interventionen und ein diskriminierungssensibles Handeln. \nWorkshop 2: Das Kollegium mitnehmen – nur wie?\nReferent_in: Christian Arndt\, Prozessberater \nWie können Demokratieprozesse im Schulalltag nachhaltig vorangebracht werden – auch bei unterschiedlichen Meinungen\, Unsicherheiten oder Widerständen im Kollegium? \nDer Workshop richtet sich an Schulakteur_innen\, die Veränderungsprozesse konstruktiv gestalten möchten. Im Mittelpunkt stehen der Umgang mit heterogenen Haltungen\, das Mitnehmen des Kollegiums sowie Methoden der motivierenden Gesprächsführung. Gemeinsam entwickeln wir praxisnahe Ansätze\, um Dialoge zu stärken\, Widerstände professionell zu begleiten und Räume für demokratische Schulentwicklung zu schaffen. \nWorkshop 3: Von Diskriminierung betroffene Schüler_innen stärken\nReferent_innen: Verband Binationaler Familien und Partnerschaften (angefragt) \nWas machen Diskriminierungserfahrungen\, Bedrohung und Gewalterlebnisse mit Schüler_innen? Wie ist damit umzugehen\, wenn Schüler_innen\, die von Diskriminierung betroffen sind\, selbst wiederum diskriminieren? Was können Schulen tun\, um Schüler_innen\, die oft im Fokus sind\, zu schützen und zu stärken? \nDieser Workshop schaut auf gelingenden Diskriminierungsschutz und Empowerment von Schüler_innen als zentrale Säule einer demokratischen und gewaltfreien Schulkultur. \nWorkshop 4: Wenn Kinder ausgrenzen\, beleidigen oder Hakenkreuze malen – Handlungsmöglichkeiten für die Grundschule\nReferent_innen: Film Macht Mut Sachsen – ein Projekt des Objektiv e.V. \nDer Workshop stellt Ansätze und Methoden aus der rassismus- und antisemitismuskritischen Bildungsarbeit vor und zeigt\, wie demokratische Werte bereits im Grundschulalter gestärkt werden können. \nAnhand konkreter Praxisbeispiele\, Filmimpulse und interaktiver Methoden diskutieren wir Handlungsmöglichkeiten für den Grundschulalltag und entwickeln gemeinsam Ideen\, wie Gespräche über Vielfalt\, Ausgrenzung und gesellschaftlichen Zusammenhalt gelingen können. \nWorkshop 5: Rechtes Influencing in Sozialen Medien – wie werden Schulen handlungsfähig?\nReferent_in: Juliane Obst\, SPREUWEIZEN \nViele Kinder und Jugendliche verbringen Zeit im digitalen Raum. Soziale Medien spielen dabei eine wesentliche Rolle. Dieser Workshop fokussiert darauf\, wie menschenverachtende Inhalte dort verbreitet werden und geht gezielt auf Radikalisierungsmechanismen ein. Dabei werden Influencer*innen\, konkrete Kanäle und deren Inhalte besprochen. Es geht um Reels\, Memekultur und die Codes darin. Wir geben einen Überblick über wichtige Influencer und Akteur_innen der extrem rechten Jugendkultur in Ostdeutschland\, insbesondere in Sachsen. \nDarüber hinaus werden Handlungsansätze für den Raum Schule besprochen\, gerade im Spannungsfeld Social Media und Klassenchat-Nutzung zwischen Klassenraum und Freizeit. \nWorkshop 6: Demokratie- und menschenverachtendes Verhalten – wie pädagogisch intervenieren?\nReferent_innen: Pro:dis – ein Projekt der AGJF Sachsen e.V. \nWas tun\, wenn Schüler_innen immer wieder durch abwertende Sprüche und Meinungen gegenüber anderen Menschen und/oder der Demokratie auffallen? Wie handeln\, wenn bereits erste Kontakte zu Gruppen bestehen\, die antidemokratische Einstellungen offensiv nach außen vertreten? \nDieser Workshop unterstützt im Umgang mit Jugendlichen\, die durch wiederholte Diskriminierung\, Gewalt und menschenverachtende Überzeugungen auffallen. Es wird ein Überblick zu Ansätzen in der Distanzierungsarbeit gegeben und Handlungsmöglichkeiten im Umgang besprochen. Der Fokus liegt dabei auf pädagogischer Haltung\, Lebensweltorientierung und Beziehungsarbeit. \nAnmeldung: https://eveeno.com/ndc-fachtag2026\nAnmeldebeginn: Anfang August\, Anmeldeschluss: 21.10.2026 \nDer genaue Veranstaltungsort wird euch nach Anmeldung mitgeteilt. \nNicht alle Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich. Wendet euch bei Fragen dazu gerne an die Landeskoordination. \nWeitere Informationen
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/fachtag-zusammen-wirksam-sein-menschenfeindlichkeit-an-schule-begegnen-bautzen/
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SUMMARY:Lesung/Gespräch: «Unser Schmerz ist unsere Kraft» – Neonazis haben unsere Väter ermordet | Dresden
DESCRIPTION:Mit Gamze Kubaşık\, Semiya Şimşek und Christine Werner\, Moderation: Ali Şirin \nEine Veranstaltung des scheune e.V. Und der RLS Sachsen \nBeginn 18.30 Uhr\, Einlass ab 18.00 Uhr \nSemiya ist vierzehn Jahre alt\, Gamze zwanzig\, als ihre Väter von der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“\, NSU\, ermordet wurden. Die beiden in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen verbindet derselbe Schmerz. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei und das Desinteresse der Öffentlichkeit trifft die beiden mit voller Wucht. \nIn dem Jugendsachbuch „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ erzählen die durch ihr Schicksal verbundenen jungen Frauen in Gedächtnisberichten\, Telefonaten und Chats unmittelbar\, wie sie die erschütternden Geschehnisse damals erlebt und wie die Morde sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen haben. Aber auch\, wie sie miteinander eine ungeheure Kraft entwickeln konnten\, die sie bis heute immer weiter kämpfen lässt: gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung. \nNahbar und authentisch: mit vielen Fotos und Dokumenten\nEin Plädoyer\, wach zu bleiben – in diesem Land\, in diesen Zeiten\nGeschrieben von zwei Töchtern\, deren Väter vom rechtsterroristischen NSU ermordet wurden \nFür die Teilnahme an der Veranstaltung orientieren wir uns an der Altersempfehlung zum Buch: ab 14 Jahre.\nThematisierung von Rassismus und Mord \nDer Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung über \ndieses Formular \nGruppenanmeldungen (ab 6 Personen) gern per Mail über karten@scheune.org. \n  \n\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.\nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt. \nVeranstaltungsortScheune\nAlaunstraße 36-40\n01099 Dresden \n\nWeitere Informationen & Anmeldung
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/lesung-gespraech-unser-schmerz-ist-unsere-kraft-neonazis-haben-unsere-vaeter-ermordet-dresden/
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SUMMARY:Mit Gott gegen die Demokratie: Christliche Spielarten des Postliberalismus | Dresden
DESCRIPTION:Die liberale Demokratie steht gegenwärtig nicht nur durch neue geopolitische Konflikte mit autoritären Regimen oder den drohenden Wahlsieg rechtspopulistischer Kräfte unter Druck. Subtiler\, aber umso wirkmächtiger mehren sich Stimmen\, welche ihre ideellen Fundamente erodieren sehen. Darunter mischen sich auch prominente christliche Autoren. Hat der Liberalismus ausgedient und sollte einem Revival von Nation\, Familie und Tradition Platz machen? \nREFERENTEN:\nDR. CARLOTTA VOSS studierte Geschichte\, Politikwissenschaft und Theologie und lebt und arbeitet als Politische Referentin und Publizistin in Berlin. Sie ist Redakteurin des Online-Magazins „Politik&Ökonomie“ und Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover. \nKOOPERATION: Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen\, Institut für Katholische Theologie der TU Dresden\nLEITUNG: Dr. Jonathan Burger\, Dr. Ulrike Irrgang\, Dr. habil. Sarah Rosenhauer \n\n\n\nOrt\nKathedralforum Dresden\nSchlossstraße 24\n01067 Dresden\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/mit-gott-gegen-die-demokratie-christliche-spielarten-des-postliberalismus-dresden/
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SUMMARY:Demokratie in Europa erhalten – Wege zu internationaler Zusammenarbeit gegen autoritäre Strömungen | Wurzen
DESCRIPTION:+++English version below+++ \nWann? 13. November 2026\, 10-18 Uhr \nWo? Wurzen (Sachsen)\, Netzwerk für demokratische Kultur e.V.\, Domplatz 5 \nNicht nur in Deutschland\, auch in vielen europäischen Ländern steht die demokratische Zivilgesellschaft unter Druck. Rechtspopulistische und rechtsextreme Kräfte streben autoritäre Regierungsformen an. Viele Vereine\, Initiativen und Bündnisse engagieren sich für europäische und demokratische Werte\, die Wahrung der Grundrechte\, gesellschaftliche Teilhabe und Rechtsstaatlichkeit und sind deshalb für den Erhalt stabiler Demokratien unverzichtbar. In vielen europäischen Ländern werden sie deshalb zum Ziel von Anfeindungen und Delegitimierungsstrategien. \nDie wenigsten deutschen Initiativen aus der Demokratiearbeit oder den sozialen Bereichen sind mit Partner*innen in anderen europäischen Feldern vernetzt\, die in ähnlichen Feldern arbeiten und ähnliche Herausforderungen meistern müssen. Wie können zivilgesellschaftliche Organisationen über Ländergrenzen hinweg Erfahrungen teilen\, voneinander profitieren und gemeinsam neue Handlungsspielräume schaffen? Welche transnationalen Netzwerke bestehen bereits und wie kann man daran teilhaben? Die Werkstatt bringt Engagierte aus Deutschland mit erfahrenen und bestens vernetzten Akteuren aus der Slowakei und der Ukraine zusammen. \nMichal Klembara (Malý Berlín\, Slowakei) und Mykhailo Glubokyi (Izolyatsia\, Ukraine/Slowakei) geben Einblicke in die Arbeit demokratischer Zivilgesellschaft in Mittel- und Osteuropa und zeigen\, welche Resilienzstrategien\, Netzwerke und Formen transnationaler Zusammenarbeit sich in der Praxis bewährt haben. Gemeinsam wollen wir diskutieren\, was sich daraus für die Demokratiearbeit in Deutschland lernen lässt – und vor allem den Blick nach vorn richten: Wie entstehen tragfähige europäische Partnerschaften? Wie wird aus einem ersten Kontakt eine gemeinsame Projektidee? Und welche Fördermöglichkeiten gibt es dafür auf EU-Ebene und bei anderen Stellen? \nDie Teilnehmenden entwickeln im Rahmen des Seminars erste eigene Ideen für internationale Kontaktaufnahmen und bekommen neue Impulse für eine stärkere europäische Vernetzung. \nEingeladen sind Engagierte und Fachkräfte aus demokratischen zivilgesellschaftlichen Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet\, die ihre Arbeit europäischer denken und neue Partner*innen finden möchten. \nDas Seminar findet auf Englisch ohne Dolmetschung statt\, englische Sprachkenntnisse sind für die Teilnahme erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei\, Reise- und Übernachtungskosten müssen selbst getragen werden. \nWurzen liegt in unmittelbarer Nähe zu Leipzig und ist vom Leipziger Hauptbahnhof aus per Regionalbahn oder S-Bahn in 20 bzw. in 40 Minuten gut zu erreichen. Für Teilnehmende\, die einen längeren Anreiseweg haben\, steht im Tagungshaus des Netzwerks für demokratische Kultur e.V. in Wurzen eine begrenzte Zahl von Übernachtungsmöglichkeiten in Einzel- und Mehrbettzimmern zur Verfügung\, die zusätzlich kostenpflichtig gebucht werden können (70 EUR pro Nacht inkl. Frühstück). Bitte teilen Sie uns Ihren Buchungswunsch parallel zur Veranstaltungsanmeldung unter ludwig.henne@ndk-wurzen.de  mit. \nAnmeldung: https://crm.amadeu-antonio-stiftung.de/civicrm/event/info?reset=1&id=59 (bitte nutzt den Link zur Anmeldung auch\, wenn ihr parallel unter der oben genannten Emailadresse eine Übernachtung bucht!) \nEine Veranstaltung der Amadeu Antonio Stiftung in Kooperation mit der Regionalen Netzwerkstelle für Demokratie im Landkreis Leipzig. \n  \nPreserving Democracy in Europe – Ways to International Cooperation Against Authoritarian Trends \nWhen? November 13\, 2026\, 10 a.m.–6 p.m. \nWhere? Wurzen (Saxony)\, Netzwerk für demokratische Kultur e.V.\, Domplatz 5 \nDemocratic civil society is under pressure not only in Germany but also in many European countries. Right-wing populist and far-right forces are striving for authoritarian forms of government. Many associations\, initiatives\, and coalitions are committed to European and democratic values\, the protection of fundamental rights\, social participation\, and the rule of law—and are therefore indispensable for preserving stable democracies. In many European countries\, they are consequently becoming the target of hostility and strategies aimed at delegitimizing them. \nVery few German initiatives working in the fields of democracy or social issues are networked with partners in other European countries who work in similar fields and face similar challenges. How can civil society organizations share experiences across national borders\, learn from one another\, and jointly create new opportunities for action? What transnational networks already exist\, and how can one participate in them? This workshop brings together activists from Germany with experienced and well-connected actors from Slovakia and Ukraine. \nMichal Klembara (Malý Berlín\, Slovakia) and Mykhailo Glubokyi (Izolyatsia\, Ukraine/Slovakia) will provide insights into the work of democratic civil society in Central and Eastern Europe and highlight which resilience strategies\, networks\, and forms of transnational cooperation have proven effective. Together\, we want to discuss what lessons can be drawn from this for democracy-building efforts in Germany—and\, above all\, look ahead: How do sustainable European partnerships emerge? How does an initial contact turn into a joint project idea? And what funding opportunities are available for this at the EU level and from other sources? \nDuring the seminar\, participants will develop their own initial ideas for establishing international contacts and gain new inspiration for stronger European networking. \nWe invite activists and professionals from democratic civil society initiatives across Germany who wish to adopt a more European perspective in their work and find new partners. The seminar will be held in English without interpretation; English language proficiency is required for participation. Participation is free of charge\, but participants must cover their own travel and lodging expenses. \nWurzen is located very close to Leipzig and is easily accessible from Leipzig Central Station by regional train or S-Bahn in 20 or 40 minutes\, respectively. For participants traveling from farther away\, a limited number of overnight accommodations are available at the conference center of the Network for Democratic Culture e.V. in Wurzen; these can be booked for an additional fee (70 EUR per night\, including breakfast). Please let us know your accommodation request at the same time you register for the event by emailing ludwig.henne@ndk-wurzen.de. \nRegistration: https://crm.amadeu-antonio-stiftung.de/civicrm/event/info?reset=1&id=59 (please use the registration link even if you are booking accommodations via the email address listed above!) \nWeitere Informationen / more information
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/demokratie-in-europa-erhalten-wege-zu-internationaler-zusammenarbeit-gegen-autoritaere-stroemungen-wurzen/
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CATEGORIES:Seminar | Workshop
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SUMMARY:Theaterstück: Auch Deutsche unter den Opfern | Chemnitz
DESCRIPTION:Der NSU-Prozess ist einer der komplexesten Prozesse der jüngeren deutschen Geschichte. Die traurige Bilanz des NSU: Bombenanschläge\, Raubüberfälle\, Morde – darunter neun Menschen mit türkischer\, kurdischer und griechischer Herkunft. Der Jahre andauernde Prozess über die Mordserie der rechtsextremen Terrorzelle ist zwar rechtskräftig abgeschlossen\, jedoch besteht bis heute der Eindruck\, dass vieles unvollständig ist. \nDer Prozess offenbart beängstigende Einblicke in das Behördenversagen. Jahrelang wurde den Opfern mit Migrationshintergrund eine Verwicklung in die Taten unterstellt. Gleichzeitig schlossen nahezu sämtliche mit der Sache befasste Beamte einen rechtsextremen Hintergrund der Täter aus. Was wäre gewesen\, wenn die Opfer deutsche Namen und die Täter nichtdeutsche Namen getragen hätten? \nAnlass für uns ein solches Stück auf die Bühne zu tragen ist\, nichts vergessen zu lassen. Das Stück soll uns in Erinnerung bringen\, was immer noch latent gegenwärtig ist: der radikale Terror von rechts. Das Ensemble bringt uns die Tatsachen und die Realität vor Augen\, um uns wach zu rütteln. Dieses Stück will ein Weckruf sein\, dass diese grausamen Taten im Untergrund weiterhin vorhanden sind. Es ist bitter\, zum Teil lächerlich und erreicht die Dimension des Grotesken. \nPRESSESTIMMEN: \n„Die nüchterne und trotzdem mit eindringlichen Bildern arbeitendeInszenierung erzielt starke Wirkung.“\n(TAZ) \n„Sie nehmen ständig wechselnde Rollen ein\, präsentieren souverän die imStück angelegte Multiperspektivität\, sie verlautbaren Gerichtsakten\, Protokolleoder Chats\, singen\, als wäre es die Dreigroschenoper\, freche Lieder auf denVerfassungsschutz und halten die zwei Stunden über ein starkes Tempo.“ (NACHTKRITIK.DE) \nVon: Tuğsal Moğul\n\nRegie: Mustafa Avkıran & Övül Avkıran\nDramaturgie: Saliha Kerkhoff\nLichtdesign: Serdar Demirdas\nProduktion: Ballaus Prineznallee / Interkulturell-Aktiv e.V. \nDas Projekt wurde gefördert mit Mitteln des Förderprogramms „NEUSTART KULTUR“.\nDie Wiederaufnahme für 24/25 wurde gefördert im Rahmen der „Wiederaufnahmeförderung“ der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \nWo \n\n\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Rechts geklickt - Umgang mit Neonazismus in Online-Lebenswelten | digital
DESCRIPTION:Digitale Räume sind für junge Menschen zentrale Orte der Information\, Kommunikation und Vernetzung. Auch die Jugendarbeit nutzt sie zunehmend\, um ihre Zielgruppen zu erreichen und Teilhabe zu fördern. Gleichzeitig greifen rechtsextreme Akteure soziale Medien strategisch auf\, um demokratie- und menschenfeindliche Botschaften zu verbreiten und Einfluss auf Jugendliche zu nehmen.\nDas Seminar richtet den Blick auf das medien- und demokratiepädagogische Wirken von Fachkräften in digitalen wie analogen Räumen. Vermittelt werden Grundlagen zu jugendlichen Lebenswelten\, dem Einfluss von Algorithmen und Peer-Groups sowie den Kommunikationsstrategien der extremen Rechten. Gemeinsam werden Radikalisierungsphänomene analysiert und anhand eigener Praxisbeispiele Handlungsoptionen diskutiert.\nIm Mittelpunkt steht die Frage\, wie junge Menschen durch Jugendarbeit in ihrem digitalen Aufwachsen begleitet und in ihrer Resilienz gegenüber extremistischen Ansprachen gestärkt werden können. Unter fachlicher Anleitung erarbeiten die Teilnehmenden\, welche medienpädagogischen Interventionen geeignet sind\, um lebensweltorientierte Räume für Gespräche über Demokratie\, Antidiskriminierung\, Politik und gesellschaftliche Teilhabe zu schaffen. \nZielgruppe \n\n\nFachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie angrenzende Arbeitsfelder \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReferent*innen \n\n\nKirsten Limbecker & Team pro:dis \n\n\n\n\n\n\n\nPreis \n\n10\,00 € für Mitglieder/ 10\,00€ Nichtmitglieder \n\n\n\n\n\n\nMethoden \n\n\nImpuls\, Break-Out Session\, Diskussion & Praxis- und Methodenreflexion \n\n\n\n\n\n\n\nAnsprechpartner Organisatorisches \n\nTeam pro:dis\nTelefon: 0371 533 6436\nE-Mail: prodis@agjf-sachsen.de \nWeitere Informationen & Anmeldung
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