Gefühlssache Politik? – Wie Psychologie unsere politischen Entscheidungen prägt | Dresden
Gefühle beeinflussen, was wir wahrnehmen, wem wir vertrauen und welche Botschaften uns erreichen. Rechtsextreme Parteien sprechen gezielt Emotionen wie Wut, Angst, Abgrenzung und Zugehörigkeit an. Psychologische Mechanismen spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie prägen unsere Wahrnehmung und beeinflussen, wie wir politische Botschaften bewerten – und letztlich auch, für wen wir uns entscheiden. Wie können wir es dennoch schaffen im Gespräch zu bleiben, wenn Meinungen zunehmend auseinanderdriften?
Wann:
07.10.2026, 18:00 Uhr
Wo:
Robotron Kantine Dresden
Unsere Redner:innen
Prof.in Dr. Eva Walther, Sozialpsychologie, Universität Trier
PD Steffen Kailitz, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung
Robert Ritter, Arbeitsgruppe „Demokratie unter Druck“
Moderation:
Friedemann Brause, Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Zur Reihe
Demokratie unter Druck (2026/2027)
Die Demokratie ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft – doch sie steht zunehmend unter Druck. Polarisierung, Desinformation, der Verlust des Vertrauens in Institutionen sowie antidemokratische Tendenzen stellen sie vor immense Herausforderungen. Mit der TUD Lectures-Reihe „Demokratie unter Druck“, die im Oktober 2026 startet, soll ein interdisziplinärer Dialog angestoßen werden, um diese Entwicklungen zu beleuchten. Die TUD Lectures, die gemeinsam von der Arbeitsgruppe „Gemeinsam für Demokratie“ der Fakultät Psychologie, dem Centrum für Demographie und Diversität (CDD) sowie dem Dezernat Universitätskultur und dem Podcastformat YOU ASK we explain organisiert wird, bringt Expert:innen aus verschiedensten Disziplinen wie Psychologie, Politikwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft und anderen Disziplinen zusammen.
