Forderungen

Pressemitteilung: Untragbare Äußerungen des Amtierenden Geschäftsführers der Stiftung Sächsische Gedenkstätten müssen Konsequenzen haben

Die sLAG, das FORUM der Landesarbeitsgemeinschaften,der Gedenkstätten, Erinnerungsorte und -initiativen in Deutschland sowie die AG der KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik Deutschland kritisieren den Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Siegfried Reiprich, für Äußerungen auf seinem privaten Twitter-Account. Sie fordern die Gremien der Stiftung Sächsische Gedenkstätten sowie die politisch zuständigen Entscheidungsträger*innen zu einer erklärenden Stellungnahme und zu personellen Konsequenzen auf.

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Materialien

Doku „Spendier mir einen Çay und ich erzähl dir alles“

Ruben ist gerade 18 und mit der Schule fertig. Zeit sich zu fragen, wer er sein will, wer er sein kann und was das mit dem Rassismus zu tun hat, den er erlebt. Und während Rechtsextreme in Chemnitz und damit nicht weit von ihm Hetzjagden veranstalten und während er nach einem Ort sucht, an dem er sich selbst definieren darf, findet Ruben sich an unterschiedlichen Küchentischen wieder. Erzählt werden Geschichten über Männlichkeiten, Veranderungen, Widerstand und Sehnsüchte und die Suche geht weiter. Ein Dokumentarfilm vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften und Anna und Ruben Sabel mit u.a. Prof. Iman Attia, Ischraa, Mutlu Ergün Hamaz, Tuğba Tanyılmaz, Prof. Paul Mecheril und Kutlu Yurtseven.

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Analyse

Online-Befragung von migrantisch organisierten bzw. in Inklusionsarbeit tätigen NGOs in Sachsen

Migrantische und in der Inklusionsarbeit tätige Organisationen stehen prinzipiell und speziell in Sachsen vor besonderen Herausforderungen. Neben strukturellem Rassismus und fehlendem Verständnis in der Bevölkerung, kommen immer verstärkt auch Probleme in der Finanzierung hinzu. Der Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der Friedrich-Schiller-Universität Jena führt derzeit eine Untersuchung zu den Einflüssen von Netzwerkorganisationen und Kooperationen auf die Öffentlichkeitsarbeit und das Fundraising von Klein- und Kleinst-NGOs durch. Noch bis zum 17. Juli 2020 können Engagierte an der Online-Befragung teilnehmen.

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Analyse

Von Precrime bis postfaktisch – Polizeiarbeit in Sachsen

Polizeigewalt und Rassismus bei der Polizei ist seit dem Tod des Afroamerikaners Georg Floyd aktueller denn je – auch in Deutschland und gerade in Sachsen. Hier gibt es seit Januar ein verschärftes Polizeigesetz mit umfassenden Überwachungsbefugnissen – und viele unaufgearbeitete Fälle von Rechtsextremismus in der Polizei. Stephan Zwerenz untersucht für belltower.news das neue Sächsische Polizeigesetz.

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Materialien

ECHT JETZ‘? Corona, Antisemitismus und Verschwörungsmythen in Sachsen und anderswo

Im Zusammenhang mit der weltweiten Corona-Krise beobachten wir eine gestiegene Popularität von Verschwörungserzählungen, in Sachsen und bundesweit. Wie diese aussehen, warum sie so gefährlich sind und was wir dagegen tun können, darüber sprachen Toralf Arndt (Second Attempt e.V., Görlitz) und Anne Kleinbauer (Netzwerkstatt/Hillersche Villa, Zittau) vergangene Woche mit Sarah Borowik-Frank (Konstanz) und Danilo Starosta (Kulturbüro Sachsen).

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Analyse

Rassistisch motivierte Polizeigewalt gibt es auch hier

Der Artikel der RAA Sachsen befasst sich mit der Debatte um rassistisch motivierte Polizeigewalt, die nach dem gewaltvollen Tod von George Floyd wieder aufgeflammt ist. Entgegen der Darstellung, die dieser Tage immer wieder zu lesen und zu hören war, dass Deutschland nicht die USA sei und es hierzulande keine solche Probleme gäbe, zeichnen die Erfahrungen von Black, Indigenous and People of Color (BIPoC) ein anderes Bild, so die RAA Sachsen.

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Materialien

Video: Lesung und Gespräch mit Kübra Gümüşay

Kübra Gümüşay war bei Das NETTZ zu Gast und hat aus ihrem 2020 erschienenen Buch „Sprache und Sein“ vorgelesen. Im Video seht ihr eine gekürzte Version der Lesung und das vollständige Gespräch, bei dem im Anschluss an die Lesung mit ca. 100 Teilnehmer*innen disktuiert wurde, wie ein Miteinander mit vielen unterschiedlichen, aber gleichberechtigten Perspektiven möglich gemacht werden kann.

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