Analyse

Bedrängte Zivilgesellschaft von rechts – Interventionsversuche und Reaktionsmuster

Wie reagieren Akteure der organisierten Zivilgesellschaft darauf, dass Rechte verstärkt versuchen einen „Marsch durch die Organisationen“ anzutreten? Erweisen sich Gewerkschaften, Kirchen, Sportvereine, Wohlfahrtsverbände und Kultureinrichtungen als immun gegen solche Angriffe – oder stellen sie ein Einfallstor für entsprechende Akteure dar? Die Studie der Otto Brenner Stiftung analysiert erstmals rechtspopulistische Interventionen und zivilgesellschaftliche Reaktionen darauf.

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Forderungen

Jetzt Petition unterstützen: Keine Abschiebungen nach Syrien!

Auf der Innenministerkonferenz wird in Kürze über Abschiebungen nach Syrien entschieden. Adopt A Revolution ist der Meinung, Syrien unter Assad ist und bleibt ein Folterstaat – Syrien ist nicht sicher! Der syrische Menschenrechtsanwalt Anwar al Bunni wendet sich daher mit einer Petition an die Innenminister: »Verlängern Sie den Abschiebungsstopp nach Syrien!« Unterstützen Sie die Petition mit Ihrer Unterschrift!

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Materialien

Alle im Blick? – Handreichung zur Unterstützung von LSBTIQ* in der Corona-Krise

Der Informationsflyer der LAG Queeres Netzwerk Sachsen und des Paritätischen Sachsen zur Unterstützung von LSBTIQ* in der Corona-Krise bietet sozialpädagogisch und beratend tätigen Fachkräften eine Orientierung über spezifische gruppenbezogene Anliegen und Bedarfe sowie eine Liste szenenaher/ communitybasierter Anlaufstellen für Fragen, Austausch und Weiterbildung.

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Analyse

9 Thesen zu Anfeindungen, Verschwörungsmythen und rechtsoffenen Versammlungen im Kontext der Corona-Pandemie

Auf der Basis der Erfahrungsberichte der Mobilen Beratungsteams aller 16 Bundesländer werden in diesem aktuellen Papier des Bundesverbands Mobile Beratung erste Thesen formuliert, die eine Einschätzung der aktuellen Situation hinsichtlich extrem rechter, rassistischer und antisemitischer Akteur*innen, Strategien und Ideologiefragmenten sowie daraus sich ergebenden gesellschaftlichen Herausforderungen möglich machen.

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Materialien

Verschwörungsmythen und Antisemitismus um das Corona-Virus

Derzeit erreichen Fake News und Verschwörungserzählungen rund um das Corona-Virus ein Millionenpublikum: im Netz, auf der Straße und im Bekanntenkreis. Ihre einfachen Erklärungen funktionieren darüber, einen Sündenbock zu benennen. Das ebnet den Weg in antisemitische und rassistische Weltbilder. Deshalb ist es wichtig zu widersprechen! Hintergründe, Tipps zum Umgang mit Verschwörungsideologie und Links zu spannenden Projekten findet Ihr auf der neuen Themenseite der Amadeu Antonio Stiftung: www.corona-entschwoerung.de.

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Statement zur aktuellen Lage vom Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region appelliert an die Menschen der Region, mit Vernunft, Besonnenheit und Geduld die derzeitigen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen: „Wir alle, jede Bürgerin und jeder Bürger, entscheiden in der aktuellen Situation mit, ob die ungeheuren Lasten dieser Krise gemeinsam, solidarisch und mitmenschlich getragen werden oder ob politische Kräfte an Macht gewinnen, denen es um die Zuspitzung der Probleme und die Destabilisierung unseres demokratischen Gemeinwesens geht.“

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Runder Tisch Vogtland: Zur Diskussion um die „Spaziergänge“: Ein Mundschutz ist kein Maulkorb

Der Runde Tisch Vogtland wendet sich in einem Appell an die Menschen der Region in Bezug auf die sogenannten ‚Corona-Spaziergänge“: „Zugleich warnen wir vor der unverkennbaren Vereinnahmung der Proteste durch Rechtsextremisten und Neonazis. Diesen Leuten geht es nicht um die Verteidigung von Freiheit und Bürgerrechten, sondern um die Abschaffung des „Systems“ und die Errichtung eines autoritären Staatswesens.“

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Analyse

„Corona-Rebellen“ – Ohne Mundschutz, ohne Abstand, ohne Solidarität

Der AKuBiZ e.V. aus Pirna fasst die bisherigen sogenannten „Hygiene-Demos“ zusammen: „Die unterschiedlichen Veranstaltungen scheinen unterschiedliche Organisationskreise vorbereitet zu haben. Die vielen Beispiele zeigen aber auch, dass es sich bei der Mehrzahl der Organisator*innen um Personen aus dem rechten Spektrum und beim überwiegenden Teil der Teilnehmenden um deren Sympatisant*innen handelt. Ihre Kritik gilt nicht den Grundrechtseinschränkungen oder der Freiheit aller Menschen, sie ist genährt von Verleugnung („nur eine Grippe“) und kruden Verschwörungstheorien.“

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