Demokratische Kultur

Forderungen

Update: Solidarisch wählen – Demokratie stärken!

Zum Superwahljahr 2024 ruft das Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen in Kooperation mit dem Bündnis gegen Rassismus dazu auf, solidarisch zu wählen und die Demokratie zu stärken. Das Fazit aus den Kommunalwahlen lautet: „Nicht aus Protest, sondern aus Überzeugung wählen immer mehr Sächs*innen rechtsextreme Parteien und stellen damit die Demokratie als solche auf eine harte Probe.“ Die Initiator_innen rufen dazu auf bei den Wahlen am 1. September solidarisch zu wählen und ein Zeichen für die Gesellschaft der Vielen zu setzen.

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Analyse

JoDDiD veröffentlicht neue Studie: Demokratische Bildung im „Förderdickicht“

Die Studie Demokratische Bildung im „Förderdickicht“ untersucht die komplexe Finanzierungs- und Förderstruktur der außerschulischen politischen Bildung in Sachsen. Basierend auf leitfadengestützten Interviews und einem Forschung-Praxis-Dialog mit Akteuren aus politischen Entscheidungsträger_innen, Verwaltungmitarbeiter_innen und Bildungspraktiker_innen beleuchtet die Analyse die dickichtartige sächsische Förderlandschaft und zeigt die damit einhergehenden Herausforderungen auf. Im Anschluss werden Lösungsansätze und Handlungempfehlungen abgeleitet. Diese sollen dazu beitragen, die Effizienz der Fördermittelvergabe zu erhöhen und die Arbeit der Projektträger zu erleichtern, um letztlich die Qualität und Nachhaltigkeit der politischen Bildungsarbeit in Sachsen zu verbessern.

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AnalyseInitiativen- und VereinsarbeitMaterialien

Neues Rechtsgutachten zum sogenannten Neutralitätsgebot

Welche Verpflichtungen erwachsen Organisationen der Demokratie- und Jugendarbeit als Empfängern von Fördermitteln? Sind sie dazu verpflichtet, ein sogenanntes Neutralitätsgebot einzuhalten? Welche Kompetenzen hat der Sächsische Rechnungshof zur Beantwortung dieser Frage? Diese Fragen waren Gegenstand im 2. Untersuchungsausschuss („Mutmaßlich rechtswidrige Förderpraxis bei Asyl- und Integrationsmaßnahmen…“) des Sächsischen Landtags sowie im Sonderbericht des Landesrechnungshofes. Im Auftrag der Cellex Stiftung unterstützt von der Freudenberg Stiftung, der Schöpflin Stiftung und der Amadeu Antonio Stiftung hat Prof. Dr. Hufen ein Rechtsgutachten erstellt, das diesen Sachverhalt juristisch prüft.

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Spendenaufrufe

Spendenaufruf: Radio Inklusive – Alle können Radio machen!

Radio Inklusive ist eine Radio-Redaktion von Menschen mit und ohne Behinderung. Jeden Dienstag trifft sich das Team in der Hörfunk- und Projektwerkstatt Leipzig e.V. und plant gemeinsam die Sendungen, machen Straßenumfragen, führen Interviews, schneiden Radio-Beiträge, moderieren Sendungen. Alle 8 Wochen wird eine fertige Sendung dann beim freien Sender Radio Blau ausgestrahlt. Die Themen sind ganz vielfältig. Um die Anschaffung neuer Geräte und Programme zu finanzieren und den Medienpädagog_innen Honorare zu zahlen, braucht das Projekt finanziellen Support.

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Materialien

Herbert-Wehner Bildungswerk e.V. veröffentlicht neues Webportal: Politische Bildung für Sachsen

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk hat ein neues Online-Informationsportal veröffentlicht. Neben grundlegenden Informationen zur politischen Bildung können Nutzer_innen mittels Suchfunktion konkrete Anbieter_innen und Angebote der politischen Bildung in ganz Sachsen finden. Sachsenweit lädt das Herbert-Wehner-Bildungswerk Vereine und Träge_:innen der politischen Bildung herzlich ein, sich an dem Projekt zu beteiligen, sprich auf dem Portal vertreten zu sein.

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AnalyseInitiativen- und Vereinsarbeit

Analyse: Warum lösen sich Vereine auf? Strukturen und Gründe von Vereinslöschungen

In der Untersuchung wird der Frage nachgegangen, warum Vereine in Deutschland aufgelöst werden. Die Ergebnisse offenbaren, dass es sich bei den aufgelösten Vereinen besonders um relativ junge und kleine Vereine mit einem lokalen Fokus handelt. Als Ursachen werden nicht finanzielle Gründe, fehlende Sachmitte oder Räumlichkeiten angeführt, sondern ein Mangel an Mitgliedern und die geringe Bereitschaft, ehrenamtliche Funktionen zu übernehmen oder sich in anderer Form freiwillig zu engagieren. Externe Faktoren wie ein erhöhter bürokratischer Aufwand tragen ebenfalls zur Destabilisierung bei. Die Studie betont die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Förderung der Mitglieder- und Ehrenamtsgewinnung und zur Verringerung bürokratischer Belastungen, um die Vitalität der Vereinslandschaft zu stärken.

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